Junge Wissenschaftler:innen aus aller Welt waren am 24. Juni zu Gast an der TU Darmstadt. Gemeinsam mit Forschenden vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) besichtigten sie das eHUB, ein energieautarkes Gebäude, mit dem emergenCITY erforscht, wie Smart-Home Technologien und Energie- und Informationsaustausch im Krisenfall funktionieren könnte.

emergenCITY Geschäftsführerin Katharina Kleinschnitger, emergenCITY-PI Annette Rudolph-Cleff, Professorin für Entwerfen und Stadtentwicklung an der TU Darmstadt, und Joachim Schulze, Leiter der Reallabore beim Anwendungs- und Transferzentrum DiReX stellten vor, wie nachhaltige Stadtentwicklung, Klimaanpassungen und digitale Resilienz ineinandergreifen.

Austausch zu nachhaltiger Stadtplanung und konkreten Demonstratoren

Annette Rudolph-Cleff zeigte auf, welche Rolle Klimafragen in der Stadtplanung haben: Sie erläuterte, wie historischer Hochwasserschutz und Hitzeinseln zusammenhängen, warum das „Urban Stream Syndrom” die Entstehung von Hitzeinseln begünstigt und weshalb nachhaltiges Design urbaner Landschaften angesichts des Klimawandels heute von besonderer Wichtigkeit ist.

Joachim Schulze stellte Demonstratoren aus der Praxis vor und erläuterte den interessierten Gästen neben dem Reallabor eHUB auch die Funktionsweisen der Litfaßsäule 4.0 und der Heinerboxen.

Eine Gruppe von 30 Personen in der Sonne vor einem mit Solarmodulen bedeckten Gebäude
© emergenCITY

Nachwuchswissenschaftler:innen besuchten im Rahmen ihrer Auszeichnung als "Digital GreenTalents" das eHUB.

Digital GreenTalents

Für die jungen Forschenden war der Besuch Teil einer Summer School, der sie im Rahmen ihrer Auszeichnung als „Digital GreenTalents“ teilnahmen. Die Auszeichnung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) wird vom Projektträger Karlsruhe am KIT organisiert und an 20 ausgewählte Forschende vergeben.

Die ausgezeichneten Nachwuchswissenschaftler:innen aus Indien, Marokko, Kanada, Malaysia, Benin und vielen weiteren Ländern beschäftigen sich in ihrer Forschung selbst mit Fragestellungen zu Themen wie Klimawandel, Energietechnologien, Stadtplanung, aber auch mit Künstlicher Intelligenz, maschinelles Lernen und Datenanalyse.