Bei der German Robotics Conference, der Fachkonferenz des Robotics Institute Germany (RIG), war die TU Darmstadt mit zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen vertreten. Im RIG-Cluster Field Robotics präsentierten unter anderem Prof. Dr. Oskar von Stryk, TU-Darmstadt-Professor und PI bei emergenCITY, sowie weitere emergenCITY-Wissenschaftler:innen Forschungsarbeiten und Anwendungen aus dem Bereich Civil Safety Robotics. Dieses Themenfeld ist von unmittelbarer Relevanz für resiliente und krisenfeste urbane Infrastrukturen.

Besonderes Interesse zeigte dabei Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, die sich nach ihrem Vortrag zur Hightech Agenda Deutschland und zum KI-Robotikbooster des Bundesforschungsministeriums am Stand über Forschung und Anwendungen der TU Darmstadt informierte. Im Mittelpunkt standen Beiträge zur sicherheitsrelevanten Robotik und zu Einsatzszenarien, die auch für den emergenCITY-Forschungskontext von hoher Bedeutung sind.

„Die Konferenz markierte einen Meilenstein der deutschen KI-Robotik-Forschung. Die TU Darmstadt leistet in mehreren Bereichen der Forschung und Anwendung wesentliche Beiträge“, betonte Oskar von Stryk.

Auch emergenCITY-PI Prof. Dr. Roderich Gross war als Organizer des Workshops “Tutorial on Multi-Robot System Platforms and Frameworks” beteiligt. Damit war auch ein weiteres Forschungsthema präsent, das für emergenCITY besonders relevant ist: das koordinierte Zusammenspiel mehrerer robotischer Systeme in komplexen und dynamischen Umgebungen.

Zwei Wissenschaftler mit einem laufenden Roboter vor Publikum
© Frank Erpinar/ RoboCup Germany

Participants of the RoboCup 2026

RoboCup German Open 2026

Parallel zur Konferenz wurden die RoboCup German Open 2026 durchgeführt, die in gemeinsamer Organisation vom RoboCup-Komitee Deutschland und der TU Darmstadt stattfanden. Europas größter KI-Robotik-Wettbewerb verzeichnete eine Rekordbeteiligung von über 1.100 Teilnehmenden und rund 280 Teams aus Hochschulen und Schulen. Die Teams traten in verschiedenen Disziplinen an, darunter autonomer Fußball, Haushalts-, Industrie- und Rettungsrobotik. Frau Dorothee Bär hatte die Schirmherrschaft übernommen und die Wettbewerbe offiziell eröffnet. Professor Matthias Oechsner, Vizepräsident für Forschung der TU Darmstadt, betonte die Relevanz der Veranstaltung.

„Der RoboCup ist weit mehr als ein Wettbewerb – er schafft Innovation, bildet Zukunft und bringt Talente zusammen.“

Das Darmstädter Team Hector trat in der Rescue Robot League mit dem neu entwickelten Rettungsroboter Athena an. Obwohl das System in diesem Jahr sein volles Potenzial noch nicht ausschöpfen konnte, zeigt die Entwicklung das beachtliche Innovationspotenzial robotischer Systeme für Krisen- und Einsatzlagen.

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Starke Präsenz: TU bei German Robotics Conference und RoboCup German Open

2. German Robotics Conference