Kommunikation (KOM)

Programmbereich

Im Bereich der Kommunikation (KOM) konzentrieren wir uns auf die Gestaltung von Kommunikationssystemen, die widerstandsfähig sind und auf jede Art von Krise und Katastrophe reagieren können. Diese Systeme müssen in der Lage sein, einen dezentralisierten und infrastrukturlosen Betrieb vor der Katastrophe selbst vorzubereiten und grundlegende Kommunikationsdienste unter allen Umständen zu unterstützen.

Forschungsfrage

Wie können End- und Zwischensysteme in die Lage versetzt werden, ein Notfallnetz aufzubauen und ständig zu optimieren/anzupassen?

Team

Teilprojekte

Virale Vernetzung zur dynamischen Notfallnetzformierung (KOM1)

Dieses Projekt zielt darauf ab, robuste Notfallnetzwerke zu analysieren, zu entwerfen und aufzubauen, unter minimalen Annahmen von allen derzeit verfügbaren Kommunikationsgeräten. Bei massiven Ausfällen der Infrastruktur könnten solche Netzwerke als Backup-Netzwerke dienen, um grundlegende Kommunikationsdienste bereitzustellen. Wir werden solche Netzwerke modellieren, optimieren, entwerfen, implementieren und evaluieren.

Principal Investigators: Bernd Freisleben Matthias Hollick Anja Klein Heinz Koeppl

Situative Kommunikation in heterogenen, probabilistischen Netzen (KOM2)

Neben der Entwicklung und Bereitstellung robuster und minimaler Notfall-Netzwerkkonfigurationen für situierte Netzwerke analysiert dieses Projekt Fragen der Dienstbereitstellung, der dynamischen Rekonfiguration, der Relevanzbewertung und der Priorisierung. Es zielt darauf ab, Netzwerkkonfigurationen durch die Anwendung neuer Paradigmen wie 'probabilistisches Weiterleiten' zu optimieren.

Principal Investigators: Anja Klein Heinz Koeppl Ralf Steinmetz

In-situ-Verarbeitung und funktionales Morphing (KOM3)

Dieses Projekt konzentriert sich auf die Rolle von Hard- und Firmware in Notfallnetzwerken und deren Anpassung für Notfalldienste. Das Projekt analysiert die Programmierbarkeit von Hard- und Firmware und entwickelt reaktive, proaktive, partielle und dynamische Rekonfigurationen des Systems in Software und Hardware. Ziel ist es, neue Systemfunktionalitäten zu instanziieren, die nicht Teil des ursprünglichen Systementwurfs waren ('functionality morphing').

Principal Investigators: Bernd Freisleben Matthias Hollick Ralf Steinmetz