Die offizielle Pressemitteilung und der Start einer umfassenden Informationskampagne zu den Heinerboxen, die in den letzten Wochen im Darmstädter Lichtenbergblock aufgehängt wurden, lösten eine überregionale Medienresonanz aus. Der Hessische Rundfunk, die FAZ und das Darmstädter Echo berichteten in verschiedenen Formaten über die Sensorboxen, die künftig Umweltdaten erheben und gleichzeitig Infrastruktur bereitstellen, um neue Kommunikationswege für Krisensituationen zu testen.

Der Hessische Rundfunk produzierte mehrere Beiträge für die hessenschau am 17.12.2025 und berichtete in einem Onlineartikel, den tagesschau.de aufgriff. Sie begleiteten eine Installation der Sensorboxen im Lichtenbergblock und sprachen im Interview mit emergenCITY Koordinator Matthias Hollick. Kernthema blieb die Frage, welche Daten genau von der Heinerbox erfasst werden und wie mit ihnen umgegangen wird.

Auch Paul Georg Wandrey, Verkehrsdezernent der Stadt Darmstadt, äußerte sich zu den Verkehrsmaßnahmen, die emergenCITY mit den Daten der Heinerbox wissenschaftlich begleitet: “Auch Effekte von kleineren Veränderungen” ließen sich mit den Daten evaluieren.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Darmstädter Echo stellten die Heinerbox vor allem hinsichtlich ihrer Funktionsweise vor. Echo-Redakteur Frank Schuster schrieb zusätzlich zu seinem Bericht am 16.12.2025 einen Kommentar unter dem Titel „Heinerboxen überwachen nicht“ zur Frage des Datenschutzes der Heinerboxen.

“Hier wird, ohne Sammeln von personenbezogenen Daten, praxisnah erforscht, wie Städte und Menschen, die immer stärker von Stromnetzen und Internetverbindungen abhängig werden, auch im Falle eines Zusammenbruchs infolge von Katastrophen oder Kriegen resilient bleiben können“, so seine Bilanz.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung betonte in der Printausgabe vom 03.01.2026, wie auch online den konkreten Nutzen der Heinerboxen im Krisenfall: So könnten höhere Feinstaubwerte potenziell auf einen Brand hinweisen und zukünftig soll ein Notfallnetz getestet werden, über das Anwohnende auch ohne Strom, Internet oder Mobilfunknetz Informationen erhalten können. Dafür sind die Sensorboxen mit verschiedenen Standards der Datenübertragung ausgestattet, mit LoRaWAN (Long Range Wide Area Network), WLAN und Bluetooth.