Zwischen Flut und Trockenheit: “Designing Resilience 2026”
Tagung des Kompetenzzentrums “Resiliente Stadt” am Fachbereich Architektur befasst sich im Rahmen des Wettbewerbs “Designing Resilience Global” mit den Extremen des Vishwamitri-Flusses
Tagung des Kompetenzzentrums “Resiliente Stadt” am Fachbereich Architektur befasst sich im Rahmen des Wettbewerbs “Designing Resilience Global” mit den Extremen des Vishwamitri-Flusses
Am 16. März 2026 veranstaltet das Kompetenzzentrum Resiliente Stadt am Fachbereich Architektur die Tagung Designing Resilience. Von 12:30 Uhr bis 17 Uhr werden verschiedene Aspekte von Urbaner Resilienz debattiert. Die Tagung bildet den Auftakt für den internationalen Wettbewerb Designing Resilience Global 2026, der dieses Jahr von der CEPT Universität, ehemals bekannt als Centre for Environmental Planning and Technology, in Ahmedabad, Indien, organisiert wird. Die Tagung steht allen Interessierten aus den Bereichen nachhaltige Stadtentwicklung und resiliente Städte offen.
Der Wettbewerb wurde 2014 unter dem Titel Designing Resilience in Asian Cities von der National University of Singapore initiiert, um Diskussionen zur Stärkung der Resilienz im pazifisch-asiatischen Raum anzuregen. Zehn verschiedene Universitäten haben dort die Möglichkeit, innovative Ideen auszutauschen und sich kritisch mit den Herausforderungen des Klimaschutzes und der Urbanisierung auseinanderzusetzen. Der Fachbereich Architektur der TU Darmstadt nimmt dabei schon seit Beginn des Wettbewerbs erfolgreich daran teil.
Dieses Jahr widmet sich das neu gegründete Kompetenzzentrum Resiliente Stadt den Herausforderungen am Vishwamitri: Der Fluss flutet während des Monsuns die sonst von Trockenheit und Hitze charakterisierte Gegend um die Stadt Vadodara. Diese Extreme wurden durch schnelle Urbanisierung mit dem Schwinden von Retentionsfähigkeit, also der Fähigkeit von Böden, Wasser aufzunehmen und verzögert abzugeben, noch verstärkt. Die Wettbewerbsfrage an teilnehmende Studierende ist nun, welche Möglichkeiten die Städte haben, sich an die ständig ändernden hydro-ökologischen Bedingungen anzupassen. Ziel ist die Förderung von Resilienz, die auf ökologischer Funktion, sozialer Gerechtigkeit und der Koexistenz verschiedener Arten basiert und den Fluss als dynamisches, lebendes System erkennt.
Mehr Details zu der Veranstaltung können Sie hier finden.
Datum: Montag, 16. März 2026
Zeiten: 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Hörsaal HR 92, Fachbereich Architektur L301, Campus Lichtwiese